Shampoo dorthin bringen, wo es arbeiten soll
Beim Baden verteilst du mit der Hand vor allem das Deckhaar. Der Schaum, der bis auf die Haut soll, bleibt oben liegen – bei langem oder dichtem Fell deutlicher als bei kurzem. Genau an dieser Stelle setzt die Bürste an: Du legst den runden Borstenkopf auf das nasse Fell, arbeitest in kleinen Kreisbewegungen und schiebst den Schaum von der Haut nach außen durch die Haare. Beim Ausspülen gehst du denselben Weg noch einmal ab.
Der Griff liegt zwischen deiner Hand und dem nassen Fell, du fasst also nicht in den Schaum. Am unteren Ende sitzt eine Öse; nach dem Baden hängst du die Bürste daran auf, statt sie nass in die Ablage zu legen.
Grobe oder feine Borsten
Den Borstenkopf gibt es in zwei Ausführungen. Bei der feinen stehen dünne Borsten dicht nebeneinander und berühren das Fell über viele kleine Punkte. Bei der groben sitzen dickere Borsten auf demselben Kopf. Kopf, Griff und Größe sind bei beiden gleich; du entscheidest also nur über die Borstenfläche.
Eine Einschränkung, die dazugehört: Der Hersteller ordnet den beiden Ausführungen keine Felltypen zu. Wenn du zwischen ihnen schwankst, bleibt die Wahl eine Frage des Gefühls beim Arbeiten – Kopf und Griff sind in beiden Fällen dieselben.
Gelb, Grün, Blau und Rosé
Vier Farben stehen zur Wahl, jede mit feinen und mit groben Borsten – acht Kombinationen. Farbe und Borstenart wählst du über dem Preis aus. In jeder Bestellung liegt eine Bürste; sie kommt in einem einzelnen Beutel.

Nach dem Baden ausspülen und aufhängen
Der Borstenkopf sitzt auf einer durchgehenden Fläche. Nach dem Baden hältst du den Kopf unter lauwarmes Wasser und spülst ihn aus, bis kein Schaum mehr austritt. Danach schüttelst du die Bürste aus und hängst sie an der Öse auf, damit sie an der Luft trocknen kann. Eine Bürste, die feucht in der Wanne liegen bleibt, ist beim nächsten Baden noch nass.

Wofür die Bürste nicht gedacht ist
Sie ist ein Werkzeug für die Fellwäsche mit Wasser und Shampoo. Lose Haare holt sie nicht aus dem trockenen Fell, und Verfilzungen öffnet sie nicht – dafür brauchst du einen Kamm oder eine Bürste für das trockene Fell. Eine Floh- oder Zeckenbehandlung ersetzt sie ebenfalls nicht.
Die Bürste steht im Shop in der Kategorie Baden und Reinigung. Für das trockene Fell passt der Metallkamm dazu, und nach dem Abspülen nimmt das Hundehandtuch aus Mikrofaser das Wasser auf. Wenn du unsicher bist, welches Werkzeug zu welchem Fell gehört, hilft die Auswahlhilfe im FAQ weiter.
Angaben zur Bürste
| Produktart | Badebürste mit rundem Borstenkopf und Griff |
|---|---|
| Geeignet für | Hunde |
| Borsten | feine oder grobe Ausführung, Auswahl beim Bestellen |
| Material | Kunststoff, Herstellerangabe Polypropylen (PP) |
| Farben | Gelb, Grün, Blau, Rosé |
| Aufhängung | Öse am Griffende |
| Gewicht | rund 120 g (Herstellerangabe) |
| Lieferumfang | eine Bürste in der gewählten Farbe und Borstenausführung |
| Pflege | nach dem Baden ausspülen, austropfen lassen, hängend trocknen |
Was vor dem Kauf oft gefragt wird
Woran merke ich, ob ich grobe oder feine Borsten brauche?
Der Unterschied liegt allein in der Borstenstärke; Kopf, Griff und Größe sind gleich. Der Hersteller weist den beiden Ausführungen keine Fellarten zu, deshalb gibt es hier auch keine Empfehlung nach Felllänge: Nimm die Ausführung, deren Borsten sich für dich richtiger anfühlen, und probier die Runde an einer gut sichtbaren Stelle aus, bevor du über den ganzen Hund gehst.
Kann ich die Bürste auch im trockenen Fell benutzen?
Sie ist für die Fellwäsche gebaut, nicht für das trockene Fell. Lose Haare und Verfilzungen gehören in eine eigene Runde mit einem Kamm oder einer Bürste für das trockene Fell. Beim Baden dagegen arbeitet sie genau dort, wo deine Hand allein nicht hinkommt: am Schaum zwischen Haut und Deckhaar.









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