Unterwolle liegt unter dem Deckhaar
Unter den längeren Deckhaaren sitzt bei vielen Hunden und Katzen eine zweite, dichte Schicht: die Unterwolle. Lose wird sie beim Streicheln nicht mitgenommen, sie bleibt zwischen Deckhaar und Haut liegen. Diese Unterwollbürste arbeitet mit einer Reihe von Zinken. Du legst den Kopf flach auf das Fell und ziehst ihn durch; die Zinken tragen runde Spitzen und schieben sich unter das Deckhaar, wo die lockere Wolle sitzt.
Wie viel an einem Zug hängen bleibt, richtet sich nach dem Fell: nach Länge, Dichte und danach, wie viel Haar gerade locker ist. In der Fellwechselzeit sammelt sich mehr als in ruhigen Wochen.
Der Knopf gibt die Haare wieder frei
Was sich im Kopf sammelt, muss nicht einzeln zwischen den Zinken hervorgeholt werden. Nach der Runde drückst du den Knopf, und die gesammelten Haare lösen sich vom Kopf. Dafür ist der Knopf gedacht: Die Bürste ist zwischen zwei Zügen schnell wieder frei und du siehst, wie viel tatsächlich mitgekommen ist.
Bleiben einzelne Haare oder Staub am Kopf, wisch die Zinken mit einem feuchten Tuch ab. Vor der nächsten Runde sollte die Bürste trocken sein.

80 Gramm und 15 Zentimeter
Die Bürste wiegt 80 g. Ihr Kopf ist 10,5 cm breit, das Werkzeug insgesamt 15 cm lang. Du hältst sie am Griff, legst den Kopf flach auf und ziehst in kurzen Abschnitten in Wuchsrichtung des Fells. Lange Bahnen über den ganzen Rücken sind schwerer zu dosieren; in kleinen Abschnitten merkst du früher, ob die Zinken durchlaufen. Zwischen zwei Zügen setzt du an der Stelle daneben wieder an.
Vom Rücken bis zur Rute
Die Bürste ist für Hunde und Katzen gedacht und lässt sich am ganzen Körper führen: am Rücken, an den Seiten, am Kragen und an der Rute. Bei kurzhaarigen Tieren bleibt weniger in den Zinken hängen, weil weniger lose Unterwolle da ist. Bei langem oder doppeltem Fell arbeite in kleineren Abschnitten und nimm den Kopf zwischendurch ab. Augen, Ohren, Maul, Pfoten und der Genitalbereich bleiben frei, ebenso Wunden und gereizte Haut.

Wenn die Zinken hängen bleiben
Heb den Kopf ab, sobald du merkst, dass die Zinken nicht mehr durchlaufen, statt weiterzuziehen. Feste Verfilzungen gehören nicht in eine Bürstenrunde; solche Stellen löst du vorsichtig von Hand oder lässt sie fachlich begutachten. Wenn dein Tier ausweicht, sich wegduckt oder die Pfote in Richtung Bürste hebt, hör für diese Runde auf und versuch es später noch einmal.
Für breite Flächen mit besonders dichter Wolle gibt es die Unterwollharke. Wie du Doppelfell einordnest, steht unter Unterwolle pflegen.
Gelb oder Blau
Die Bürste gibt es in Gelb und in Blau. Gewicht, Zinken und Aufbau sind bei beiden Ausführungen gleich; du wählst also nur die Farbe, und die wählst du bei der Bestellung aus. Welches Werkzeug zu welchem Fell passt, steht in der Auswahlhilfe im FAQ.
Produktdaten
| Produktart | Unterwollbürste |
|---|---|
| Geeignet für | Hunde und Katzen |
| Material | Kunststoff |
| Gewicht | 80 g |
| Maße | 15 cm lang, Kopf 10,5 cm breit |
| Farben | Gelb, Blau |
| Funktion | lose Unterwolle und totes Haar aufnehmen; gesammelte Haare über den Knopf vom Kopf lösen |
| Pflege | Haare über den Knopf lösen, Kopf mit einem feuchten Tuch abwischen, trocknen lassen |
Bevor du bestellst
Eine Bestellung enthält eine Bürste in Gelb oder Blau, 80 g schwer und 15 cm lang. Nach der Runde drückst du den Knopf, die Haare lösen sich vom Kopf; bei Bedarf wischst du den Kopf mit einem feuchten Tuch ab.
Die Bürste ist für lose Unterwolle gedacht. Für sehr dichtes Fell unter dem Deckhaar ergänzt die Unterwollharke die Bürste.
Drei Fragen zur Unterwollbürste
Wie bekomme ich die Haare wieder aus der Bürste?
Drück den Knopf, nachdem du die Bürste aus dem Fell genommen hast. Die gesammelten Haare lösen sich vom Kopf und lassen sich in einem Stück abnehmen.
Passt die Bürste auch zu kurzhaarigen Hunden und Katzen?
Ja, du kannst sie bei kurzem Fell genauso führen. Nur bleibt dort weniger hängen: Wo kaum Unterwolle sitzt, holt auch eine Unterwollbürste kaum etwas heraus.
Reicht die Bürste für den ganzen Körper?
Für Rücken, Seiten, Kragen und Rute ja. Augen, Ohren, Maul, Pfoten und der Genitalbereich bleiben ausgespart.




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